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Negative Gedanken loswerden

Kennst du dieses Gefühl in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen und nicht mehr hinauszukommen? Kennst du das Gefühl, dass sich die ganze Welt gegen dich verschworen hat und du in einem Sumpf von negativen Gedanken bist, der dich immer weiter hineinzieht? Kennst du das?

Hier erfährst du, wie du negative Gedanken wieder loswirst.

Pro Tag haben wir 60.000-80.000 Gedanken – und viele davon sind negativ. Genau sie sorgen dafür, dass wir uns schlecht fühlen. Oft suchen wir die Gründe für unsere miese Stimmung bei unserem Partner, unseren Kindern, unserem Job – dabei können sie nichts dafür, dass wir uns schlecht fühlen. In solchen Situationen streiten wir dann wegen Kleinigkeiten mit unserem Partner, wir schreien unsere Kinder an und wissen manchmal gar nicht so genau warum. Es sind dann Kleinigkeiten, die zu Gedanken führen, dass wir uns zu dick fühlen, untalentiert sind, irgendwie unnötig. Kein Wunder, dass dann unser Selbstwertgefühl leidet, wenn wir so über uns denken.

Wir können uns davon befreien. Du und ich. Jeder kann das.

Marcus Aurelius sagte: „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“

Negative Gedanken kosten uns viel Energie. Wir fühlen uns kraftlos, müde und haben wenig Lust, irgendetwas anzupacken. Wir sind antriebslos. Negative Gedanken sind heimtückisch: Je mehr du hast, desto stärker werden sie. Unsere Gedanken haben eine große Macht über uns und sie sind es auch, die uns davon abhalten, glücklich zu sein. Statt uns auf unsere Lebensziele und Träume zu fokussieren, verlieren wir unsere Energie an negative Gedanken.

Unsere Gedanken zeigen sich auch in unserem Äußeren: Wir können nicht selbstbewusst sein, wenn uns Selbstzweifel innerlich auffressen. Du kannst nur dann so sein, wenn du deine innere Einstellung änderst. Dann wird man diese Veränderung auch in deinem Äußeren sehen. Dass wir alle ein wenig mehr Optimismus brauchen könnten, sagt auch die Wissenschaft, die in den letzten Jahren mehr zum Thema „Die Kraft der Gedanken“ geforscht hat. Positives Denken wirkt. Das ist nicht bloß ein Hokus-Pokus, das ist wirklich so.

Die Forschung hat festgestellt: Negative Gedanken verengen unseren Geist und du blendest alle anderen Möglichkeiten aus. In Gefahrensituationen oder bei Flucht/Kampf ist das eine durchaus sichere Weise, dass wir Menschen überleben. Diese Taktik was früher lebensnotwendig. Heute sind wir nur noch selten in diesen Situationen, aber trotzdem läuft derselbe Plan in unserem Gehirn ab. Wir erstarren innerlich, wir sind nicht mehr handlungsfähig und konzentrieren uns nur noch auf unsere negativen Gedanken und Gefühle. Wir blenden alle Optionen aus, die wir sonst noch haben und scheinen uns plötzlich ein einer ausweglosen Lage zu befinden. Der Sumpf zieht uns immer weiter hinunter.

In Studien zeigte die Forscherin Barbara Fredrickson, was positive Gedanken mit uns machen: Wir sehen mehr Möglichkeiten im Leben, wir probieren mehr aus und entwickeln mehr Fähigkeiten, auf die wir immer zurückgreifen können. Aus dieser Forschungsreihe empfiehlt Fredrickson, wir sollten

  • Tun, was uns Freude macht: Wenn wir etwas tun, was uns Freude macht, denken wir positiver.
  • Neues ausprobieren: Kleine Abenteuer weiten unseren Geist!
  • Meditieren: Wer meditiert, hat mehr positive Gedanken im Leben. Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit dazu!
  • Schreiben: Schreiben hat eine heilende Kraft und hilft so, das Positive zu stärken.

Wir haben es selbst in der Hand. Jeder kann glücklich sein. Jeder kann sich von seinen negativen Gedanken befreien.

Wenn du nicht länger der Sklave deiner Gedanken sein möchtest, dann haben wir noch ein paar Tipps für dich, wie du deine negativen Gedanken loswerden kannst. Versuche nicht, deine negativen Gedanken zu  unterdrücken – das ist komplett falsch! Das ist so, wie wenn ich dir sagen würde, jetzt nicht an einen Esel zu denken.

Woran denkst du nun?

Genau, an einen Esel.

Dasselbe zeigt das Experiment von Professor Daniel Wegner, der eine Gruppe von Probanden bat, nicht an einen Eisbären zu denken und eine andere Gruppe bat, ganz bewusst an einen Eisbären zu denken. Während des Experiments mussten die Teilnehmer immer sagen, woran sie gerade denken und wenn der Eisbär auftaucht, mussten sie eine Glocke läuten. Jene Menschen, die nicht an den Eisbären denken sollten, läuteten mehr als doppelt so oft wie Teilnehmer der anderen Gruppe, die bewusst an den Eisbären denken sollten. Das Experiment zeigt, dass der Versuch, einen Gedanken zu verdrängen nur dazu führt, dass er sich fester in unserem Hirn verankert.

Doch was hilft nun gegen die negativen Gedanken? Wie können wir sie loswerden?

  1. Mach dir bewusst, welche negativen Gedanken du hast
  2. Frage dich, um dir dieser Gedanke gut tut
  3. Überprüfe deine Gedanken: Ist es wirklich so?
  4. Wie könntest du die Situation anders bewerten?
  5. Probiere deine neuen Gedanken im Alltag aus!

Mit diesen fünf Schritten kannst du deine Gedanken verändern und beginnen, dich im Inneren zu verändern. Lass nicht zu, dass dir ein einziger Gedanke den ganzen Tag vermiest, sondern schau, dass du ihn loswirst. Lass ihn frei!


Bild: (c) pexels.com

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